Wochenschnack (KW 13/20)

Der 10. Nisan (2020)

Nun, vor gut 1 1/2 Wochen, durch einen interssanten Vortrag,
— (ich weiß es nicht mehr so genau und habe Herrn Kramp in Verdacht) —
bin ich auf dieses Datum gestoßen;
erst im biblischen/jüdischen Kalender und ich wußte es nicht ganz einzuorden.

So habe ich mal flott im Internet recherchiert und habe das Datum
mal in unsere weltliche Zeitrechnung “übersetzen” lassen. 
Dabei ist dann der 4. April 2020 zu Tage getreten und
bei mir hat es mal wieder, so auf verschiedenen Ebenen ein “Aha-Erlebnis” gegeben.

Ein paar der Resultate sind die folgend kurz aufgeführten:

Israel zog am 15. Nisan aus Ägypten und eben knapp 40 Jahre später,
an einem 10. Nisan zog Israel über den Jordan ins verheißene Land …

Hmm, welch´ interessante Information?,
wo ich doch die letzten Monate, bei unterschiedlichen Gelegenheiten und Gesprächen oft genug das Bild, den Typus,
wie das Thema “Jordan” hatte – insbesondere, wo es darum ging, den ersten Schritt in selbigen zu tun und eben auch, folgend, wie im übertragenden Sinne  “nasse Füße” zu bekommen.
Dabei stand oft genug im Vordergrund, daß “wir” es doch sind, die aufgefordert sind, eben diesen Schritt, den ersten zu tun – damit Gott “tätig” werden kann, auch oder gerade, um uns vertrauensvoll auf seine Verheißungen zu “stützen”.

In meinen “alten” Notizen habe ich ein paar Worte notiert, welche ich “irgendwie”,
jedoch nicht exakt wissend, in Richtung von Ellen G. White verorte:

“Gott wird Wunder für uns wirken,
wenn wir im Glauben und Vertrauen seine Mitarbeiter sind.
Er bewirkt diese Wunder,
wenn wir beginnen loszugehen,
wenn wir uns auf den Weg machen,
wenn wir die ersten Schritte tun …”

Darüber hinaus durfte ich noch weiteres Wissenwertes zum Datum in Erfahrung bringen:

  • Das Pessah-Fest beginnt am 15. Nisan und erinnert, wie schon erwähnt, an den Auszug aus Ägypten.
  • Der 14. Nisan ist der “Todestag”, der Tag der Kreuzigung Jesu Christi
  • und auch gleichzeitig der Rüststag zum Passah-Fest
  • Am 14. Nisan wurde das Passah-Lamm geschlachtet,
  • nach dem es am 10. Nisan “aussortiert” oder auch auserwählt wurde.
  • Jesus Christus zog am 10. Nisan (letztmalig) in Jerusalem ein.

Ebenfalls sehr aufschlußreich sind die Daten beim 2. Pessah-Fest der Israeliten/Juden, eben für die,
welche aus den unterschiedlichsten Gründen nicht am 1. Fest teilnehmen konnten oder durften. Dieses Fest findet am 10. Ijjar, also einen Monat später  statt. Und auch hier gibt es einen Bezug, einen Termin mit “Jahrestags-Charakter”:

Noah sollte am 10ten Tag des zweiten Monats in die Arche gehen und nach 7 Tagen des Wartens in der Arche
begann die Sintflut …

Nun, das sind halt Daten und Zahlen, und wir brauchen, müssen und dürfen uns nicht an Zahlen fest machen,
jedoch war dieser kleine “Ausflug” ein sehr interessanter und wer weiß, was das mir oder uns sagen mag?
Jedoch hänge ich hier gerne, so rund um Thema oder Typus und Anti-Typus ein paar Verse aus dem Alten Testament an, genau genommen Josua 3 , 14-17:

Als nun das Volk aus seinen Zelten auszog, um durch den Jordan zu gehen,
und als die Priester die Bundeslade vor dem Volk hertrugen und an den Jordan kamen
und ihre Füße vorn ins Wasser tauchten
– der Jordan aber war die ganze Zeit der Ernte über alle seine Ufer getreten –
da stand das Wasser, das von oben herniederkam, aufgerichtet wie ein einziger Wall,
sehr fern, bei der Stadt Adam, die zur Seite von Zaretan liegt; aber das Wasser, das zum Meer hinunterlief,
zum Salzmeer, das nahm ab und floss ganz weg.
So ging das Volk hindurch gegenüber von Jericho.
Und die Priester, die die Lade des Bundes des HERRN trugen, standen still im Trockenen mitten im Jordan.
Und ganz Israel ging auf trockenem Boden hindurch, bis das ganze Volk über den Jordan gekommen war.

Das der kleine Schnack für diese Woche. Wie gesagt, wer weiß, wofür es gut sein mag –
oder finden sich gerade jetzt weitere Geschwister, welche sich nicht nur aufgrund der aktuellen “Vorkommnisse”
berufen fühlen  …
die ersten Schritte zu tun, auch oder im Besonderen in Richtung “Landarche”?

Ich würde mich freuen, von euch zu hören oder vorab erstmal zu lesen.
So wünsche ich allen eine gesegnete Woche,
Ralf.

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